Das bedeutet viel: Landkreis Fulda fördert Kitas und Volleyballplatz
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Frederik Schmitt brachte Mittel aus dem Kreisausgleichsstock nach Margretenhaun. Darüber freuten sich Bürgermeisterin Claudia Brandes (rechts) und Nadine Röglin, Leiterin der Einrichtung. - Fotos: Sebastian Mannert
PETERSBERG Insgesamt 1,5 Millionen Euro Stützung
22.02.26 - Förderprogramme für neue Projekte und Renovierungsarbeiten sind stets gern gesehen, auch im Landkreis Fulda. Das aktuellste Projekt ist derzeit der Kita-Neubau in Margretenhaun. Das dortige Kinderhaus St. Margareta ist rund 60 Jahre alt und wird derzeit abgerissen. Dort entsteht nun eine dreigruppige Kita, für die die Gemeinde Petersberg rund fünf Millionen Euro investiert. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant. Bis dahin werden die Kinder im ehemaligen Kindergarten in Marbach betreut.
Der Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt überbrachte die Summe von 411.300 Euro aus dem Kreisausgleichsstock. "Der Landkreis hilft damit den Kommunen, die Kinderbetreuung in der Region auf einem hohen Niveau zu halten", bedankte sich Bürgermeisterin Claudia Brandes herzlich.
Zwei weitere Kindertagesstätten und ein Volleyballplatz gefördert
Fördermittel gab es auch für die katholische Kita St. Aegidius in Marbach und die Kita Zipfelmütze in Petersberg. Für beide Einrichtungen hatten Frederik Schmitt und Landtagsabgeordneter Sebastian Müller jeweils eine Restförderung des Landes dabei. An die Zipfelmütze gingen 495.673 Euro, an St. Aegidius 413.061 Euro. Beide Kitas sind bereits seit etwa fünf Jahren in Betrieb, können die Förderung aber dennoch gut gebrauchen.
Einen Zuschuss gab es aber nicht nur für lokale Kindertagesstätten, sondern auch für das Beachvolleyballfeld der SG Marbach. Dieses Projekt beläuft sich auf 82.000 Euro. Aus dem Sportförderprogramm des Landkreises fließen 16.451 Euro, die Frederik Schmitt überbrachte. Die Gemeinde Petersberg fördert den Bau mit der gleichen Summe. Der Platz soll im Sommer eröffnet werden.
Für die Kindertagesstätten und die Sportanlage bedeuten diese Summen viel, denn nicht immer reicht die Förderung der Gemeinden aus, um die Pläne so umzusetzen, wie man es sich vorstellt. Umso wichtiger ist eine zusätzliche Unterstützung auf Landesebene, die den Kommunen unter die Arme greift. (pg/pm)+++
Original auf osthessen-news.de