Erfolgreiche "Jugend forscht"-Premiere von KaTHINKas MINT
philipp.gerhard
Die Erstplatzierten in der Kategorie "Chemie" bei Jugend Forscht - Fotos: Kathinka-Platzhoff-Stiftung
HANAU Kluge Köpfe
24.02.26 - Beim Regionalwettbewerb Rhein Main Ost des bundesweiten Nachwuchsforschungswettbewerbs "Jugend forscht" feierte KaTHINKas MINT seine erfolgreiche Premiere. Die Kantine der Firma Heraeus verwandelte sich am Samstagmorgen in einen pulsierenden Forschungsraum: 47 Projekte mit insgesamt 80 Jungforschenden stellten sich der Jury – so viele wie nie zuvor.
Mitten im Geschehen: ein gemeinsames Team der Ludwig-Geißler-Schule und der Kathinka-Platzhoff-Stiftung. Seit November haben sich zwölf Jungforschende in den Räumen von KaTHINKas MINT auf diesen Wettbewerb vorbereitet. Besonders die letzten Wochen waren geprägt von intensiver Laborarbeit bis spät abends sowie der Ausarbeitung anspruchsvoller Projektpräsentationen. Der Einsatz zahlte sich aus.
Nach guten Jurygesprächen am Vormittag stieg die Spannung spürbar an, bis gegen Nachmittag die Preisverleihung mit hervorragenden Ergebnissen für die Teams von KaTHINKas MINT und der Ludwig-Geißler-Schule begann:
Sechs eingereichte Projekte erzielten zwei dritte Plätze, einen zweiten Platz sowie zwei erste Plätze, die gleichzeitig die Qualifikation für den Landeswettbewerb "Jugend forscht junior" in Kassel bedeuten.
"Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in jungen Menschen steckt, wenn man ihnen Raum, Unterstützung und ein motivierendes Umfeld bietet", so Ralf Schlosser, Bereichsleitung KaTHINKas MINT. "Unsere Jungforschenden haben nicht nur hervorragende Ergebnisse erzielt, sondern auch Teamgeist, Ausdauer und echte Leidenschaft für Wissenschaft bewiesen", führte er diesbezüglich weiter aus.
Besonders beeindruckt und damit zu Recht auf ihren ersten Plätzen war die Jury vom Projekt "NeuroPong", das die Steuerung eines Computerspiels mittels Gehirnaktivität erforscht. Die Jury lobte sowohl die bisherigen Forschungsergebnisse als auch die Vision der Jungforschenden, die darin einen Beitrag zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung sehen. Das Team der Hohen Landesschule in Hanau und des Grimmelshausen-Gymnasiums in Gelnhausen gewann verdient den 1. Platz in der Kategorie "Interdisziplinär" bei Jugend forscht junior.
Ein weiterer erster Platz ging an ein dreiköpfiges Team der Otto-Hahn-Schule in Hanau aus dem Fachgebiet Chemie. Die Jugendforschenden entwickelten biobasierte Kunststofffolien, die als nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Frischhaltefolien dienen können.
Mit diesen Erfolgen tritt das Team aus Hanau am 20. und 21. März 2026 beim Landesfinale in Kassel an – der letzten Wettbewerbsrunde von Jugend forscht junior. (pg/pm)+++
Original auf osthessen-news.de