Liberale Alternative im Landkreis: Max Hümmer setzt auf Visionen
nicolas.kraus
GERODA FDP-Landratskandidat für Bad Kissingen
06.03.26 - "Vision statt Verwaltung" - drei Worte, die für Max Hümmer (FDP) mehr sind als nur ein Wahlkampfslogan. Der 29-Jährige aus Geroda will bei der Landratswahl im Landkreis Bad Kissingen antreten und versteht seine Kandidatur als bewusste Gegenposition: weniger reines Verwalten, mehr strategisches Gestalten.
Hümmer ist in Geroda aufgewachsen, hat eine Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur absolviert und ist heute selbstständig im Einzelhandel tätig. Politisch engagiert er sich seit Jahren für liberale Positionen. "Wer etwas verändern will, muss Verantwortung übernehmen", sagt er. Die Entscheidung zur Kandidatur sei aus der Überzeugung gewachsen, dem Landkreis eine "klare liberale Alternative" anbieten zu wollen.
Gestalten statt verwalten
Auf die Frage, warum er Landrat werden möchte, formuliert Hümmer einen deutlichen Anspruch: "Mir geht es um Eigenverantwortung, solide Finanzen und mutige Zukunftsprojekte. Der Landkreis braucht mehr Gestaltungswillen - weniger Verwaltung, mehr Vision."Was würde er anders machen als sein Vorgänger? Auch hier setzt Hümmer auf einen langfristigen Ansatz: "Mir fehlt oft eine klare Vision für den Landkreis. Wir brauchen strategische Ziele - etwa im Bildungsbereich oder bei der Energieversorgung - und nicht nur das Abarbeiten laufender Prozesse." Gleichzeitig kündigt er an, Bürokratie abbauen zu wollen: "Verwaltung muss ermöglichen, nicht bremsen."
Im Zentrum seiner Agenda stehen drei Schwerpunkte:
1. Bildung stärkenSchulen modernisieren, Strukturen weiterentwickeln und Bad Kissingen perspektivisch als echten Bildungsstandort positionieren.
2. Haushalt konsolidieren und Bürokratie abbauen
Klare Prioritäten, effiziente Prozesse und ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln.
3. Energieversorgung sichern und Umwelt vernünftig schützen
Regionale, innovative und wirtschaftlich tragfähige Lösungen, die Versorgungssicherheit und Naturschutz verbinden.
Für Hümmer sind das keine abstrakten Politikfelder, sondern konkrete Zukunftsfragen. "Es geht darum, wie wir morgen leben, lernen und arbeiten."
Unternehmerisch geprägt
Seine Stärken sieht der Kandidat vor allem im strategischen Denken und in seiner unternehmerischen Erfahrung. "Ich denke langfristig und in größeren Zusammenhängen. Mich motivieren Visionen und Ziele - nicht das Verwalten des Status quo." Entscheidungsfreude, Verantwortungsbereitschaft und offene Kommunikation seien für ihn zentrale Voraussetzungen politischer Führung.Potenzial der Region
Was macht den Landkreis besonders? Hümmer verweist auf die Kombination aus Natur, Gesundheit, Tourismus und Lebensqualität. Diese Mischung biete "enormes Potenzial - gesellschaftlich wie wirtschaftlich".Sollte er gewählt werden, wäre seine erste Amtshandlung klar umrissen: "Neben dem Kennenlernen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte ich einen Zukunftsplan für den Landkreis entwickeln - mit klarer Ausrichtung auf meine Top-Themen."
Politik nah an den Menschen
Zum Abschluss betont Hümmer einen Punkt, der ihm besonders wichtig ist: "Politik beginnt nicht im Landratsamt, sondern bei den Menschen vor Ort." Er wolle den Dialog im gesamten Landkreis intensivieren - digital wie persönlich.Ob Bildung, Finanzen oder Energie: Max Hümmer positioniert sich als Kandidat, der den Landkreis nicht nur verwalten, sondern aktiv weiterentwickeln möchte. Sein Leitmotiv bleibt dabei eindeutig: "Vision statt Verwaltung." (Nicolas Kraus)+++
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Original auf osthessen-news.de