"Klimaschutz mit Vernunft statt Ideologie": Brand lobt Ende der Heizungs-Debatte

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Michael Brand (CDU) freut sich über das Ende des sogenannten Habeck-Heizungs-Hammers. - Archivfoto: O|N / Laura Struppe

REGION Ab Juli freie Entscheidung

26.02.26 - Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU) zeigt sich "sehr zufrieden" mit der Einigung der Koalition zum Heizungsgesetz. Nach monatelanger Debatte können Hausbesitzer künftig wieder frei entscheiden, welche Heizsysteme sie installieren möchten.

"Wir haben im Wahlkampf zugesagt, dass der Habeck-Heizung-Hammer wegkommt und durch eine vernünftige Regelung ersetzt wird. Das haben wir jetzt innerhalb der Koalition durchgesetzt, und das ist eine richtig gute Nachricht für alle, die Heizungen einbauen und die in der Kommune die sogenannte Wärmeplanung machen müssen", so Brand gegenüber OSTHESSEN|NEWS.

Hausbesitzer können künftig wieder frei entscheiden, welche Heizungssysteme ...Symbolbild: Pixabay

Gas- und Ölheizungen bleiben erlaubt – staatliche Förderungen für umweltfreundliche ...Symbolbild: Pixabay

Klimaschutz bleibt – Ideologie fliegt raus

Brand betont, dass trotz der Lockerungen der Klimaschutz nicht vernachlässigt wird: "Es bleibt beim Klimaschutz, aber es gibt ein Ende von Ideologie und unsinnigen und übergriffigen Vorschriften bis hinunter in den Heizungskeller. Nun ist der Weg frei für Innovation und individuelle Entscheidungen, die dem Klima dienen und die Freiheit der Bürger nicht beschneiden."

Die Koalition hat vereinbart, dass Gas- und Ölheizungen weiterhin erlaubt bleiben. Gleichzeitig sollen die staatlichen Förderungen für klimafreundliche Anlagen wie Wärmepumpen oder Biomasseheizungen mindestens bis 2029 bestehen bleiben. Das bisherige 65-Prozent-Ziel für erneuerbare Energien bei Neubauten entfällt.

Kommunen erhalten mehr Handlungsspielraum

Auch für Städte und Gemeinden ergeben sich Erleichterungen. Brand erklärt: "Es ergibt sich endlich wieder Freiraum bei der kommunalen Planung statt Fesselung durch Ideologie. Und das wird auf der kommunalen Ebene sehr begrüßt." Künftig sollen größere Städte ab Mitte 2026, kleinere Kommunen ab Mitte 2028 über Wärmeplanungskonzepte verfügen, die Hausbesitzern mehr Wahlfreiheit lassen, etwa zwischen Anschluss an ein Wärmenetz, Wärmepumpe oder anderen Systemen.

Brand betont: „Endlich wieder Klimaschutz mit Vernunft statt Ideologie.“ ...Archivfoto: O|N

Schnelle Umsetzung geplant

Die Einigung soll zügig umgesetzt werden: Schon zum 1. Juli treten die neuen Regelungen in Kraft. Ziel ist es, sowohl Klimaschutz als auch die individuelle Freiheit von Hausbesitzern zu gewährleisten. Brand fasst die Stimmung zusammen: "Endlich wieder Klimaschutz mit Vernunft statt Ideologie." (Constantin von Butler) +++


Original auf osthessen-news.de