"wood You"-Townhouses setzen auf Holzbau und nachhaltige Technik

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Inmitten der belebten Innenstadt entstehen acht Townhouses. - Foto: TING Projekte

FULDA Neues Wohnprojekt am Franzosenwäldchen

01.03.26 - In der Domstadt grün wohnen? Das geht. In direkter Nähe zum Franzosenwäldchen entsteht derzeit ein neues Wohnprojekt mit acht sogenannten "wood You"-Townhouses. Die Häuser werden in Holzbauweise errichtet und sollen vor allem auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Wohngesundheit setzen. "Für Fulda aus Fulda" betont Miriam Hansen, Vertriebspartnerin für die wood You Townhouses am Franzosenwäldchen gegenüber OSTHESSEN|NEWS.

Hintergrund des Konzepts ist unter anderem die hohe Umweltbelastung durch die Bauwirtschaft. Laut der Deutschen Bundesstiftung Umwelt entfallen rund 35 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs sowie etwa 38 Prozent der CO₂-Emissionen auf den Gebäudesektor. Auch die Zementherstellung gilt als besonders emissionsintensiv. Das Projekt in Fulda setzt daher bewusst auf Holz als nachwachsenden Baustoff.

Zentrale Lage, kurze Wege

Geplant sind Einheiten mit 4,5 bis 6 Zimmern und Wohnflächen zwischen rund 132 und 165 Quadratmetern. Sie sind barrierearm gedacht und jede Einheit verfügt über einen eigenen Garten, eine Dachterrasse mit Blick ins Grüne sowie einen Stellplatz direkt am Haus. Trotz der ruhigen Lage am Franzosenwäldchen seien Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kitas und Freizeitangebote fußläufig erreichbar.

"Wir wollen modernes Wohnen in der Stadt mit Nachhaltigkeit und hoher Lebensqualität verbinden", sagt Hansen gegenüber O|N "Es ist ein Projekt, was in Fulda, von Fuldaern und für Fuldaer gebaut wird. Unsere Townhouses sind barrierearm, mit breiten Türen, schwellenlosen Übergängen und bodengleichen Duschen geplant. Außerdem haben wir die Möglichkeit eingeplant, einen Home-Lift direkt beim Bau oder zu einem späteren Zeitpunkt einzubauen."

Archivfoto: O|N/ Carina Jirsch

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Fokus

Das Projekt setzt auf klimafreundliche Bauweise: Holz als nachwachsender Baustoff trägt nach Angaben des Bauträgers zu einem wohngesunden Raumklima bei. "Die natürlichen physikalischen Eigenschaften von Holz tragen zu einem empfehlenswerten Raumklima bei und sind für Asthmatiker und Allergiker aufgrund des selbstregulierenden Feuchtigkeitsgrades nachweislich positiv - wohngesund! Das automatisierte Belüftungssystem rundet das Thema Wohngesundheit ab und durch die Photovoltaik-Anlage inkl. Pufferspeicher senkt man aktiv den Energieverbrauch. Die Sonne ist zusätzlich für ein Haus eine unendliche kostenlose Ressource und die Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt für eine behagliche Wärme", erklärt Hansen.

Die Häuser sind als Effizienzhaus 40 zertifiziert und tragen das staatliche Qualitätssiegel "Nachhaltiges Gebäude QNG-Plus". Laut Projektverantwortlichen erfüllt die Zertifizierung 17 Kriterien, die ökologische Bauweise, Ressourcenschonung und Energieeffizienz dokumentieren. Fördermittel von bis zu 250.000 Euro über die KfW sowie das Hessengeld für Erstkäufer sind möglich.

"In einem unserer Townhouses kann man, so lange man möchte, sein Leben autark und aktiv gestalten - zukunftsorientiert. Mit den Häusern möchten wir ein Zuhause schaffen, das langfristig nutzbar ist und gleichzeitig Rücksicht auf Umwelt und Ressourcen nimmt", so Hansen. "Wer hier einzieht, kann zentral wohnen, die Natur direkt vor der Tür genießen und ein modernes, nachhaltiges Zuhause beziehen." OSTHESSEN|NEWS begleitet das Projekt weiterhin und berichtet, sobald die Häuser Form annehmen. (ems) +++


Original auf osthessen-news.de