Eskalation im Nahen Osten: Reisewarnungen und Flugausfälle

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Eskalation im Nahen Osten: Reisewarnungen und Flugausfälle - Symbolbilder: O|N/Tobias Rehnbein

TEL AVIV/DUBAI Mehrere Länder betroffen

01.03.26 - Nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten haben mehrere internationale Fluggesellschaften ihre Verbindungen in die Region kurzfristig ausgesetzt. Hintergrund sind verschärfte militärische Spannungen zwischen Israel und dem Iran sowie daraus resultierende Luftraumsperrungen und behördliche Sicherheitswarnungen. Auch das beliebte Reiseziel Dubai ist betroffen.

Das Auswärtige Amt warnt seit heute (28. Februar) vor Reisen nach: Israel und die Palästinensischen Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar sowie Jemen.

Foto: 5Vision

Die Lufträume von Israel und Iran wurden bereits gesperrt. Weitere Sperrungen in der Region sind jederzeit möglich. Mehrere Fluggesellschaften haben ihren Flugbetrieb in betroffene Gebiete eingestellt. Besonders betroffen ist die Lufthansa. Der Konzern teilte mit, dass Flüge von und nach Tel Aviv und Teheran sowie zu weiteren Zielen im Nahen Osten vorübergehend eingestellt werden. Auch Abflüge ab Frankfurt sind von den Maßnahmen betroffen. Die Aussetzung gilt zunächst befristet, eine Verlängerung sei jedoch abhängig von der weiteren Entwicklung der Sicherheitslage nicht ausgeschlossen. Wie die BILD berichtet, sei auch die beliebte Reisemetropole Dubai Ziel von Angriffen geworden.

Empfehlungen vom Auswärtigen Amt

Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit in der Region aufhalten, werden dringend gebeten, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) einzutragen und ihre Daten aktuell zu halten. Zudem sollten Warnungen vor Luftangriffen ernst genommen, bei Alarm Schutzräume oder Gebäude aufgesucht und Fenster gemieden werden.

Reisende sollten sich regelmäßig über die aktuelle Lage informieren und Anweisungen von Behörden und Sicherheitskräften unbedingt befolgen. Bei Fragen zu gebuchten Flügen wird empfohlen, sich direkt an die jeweilige Fluggesellschaft oder den Reiseveranstalter zu wenden. (ems) +++


Original auf osthessen-news.de