Schwerer Unfall auf der B254: Pkw und Lkw kollidiert - 25-Jährige schwer verletzt
emely.schroen
SCHWALMTAL Christoph 28 im Einsatz
03.03.26 - Ein Großaufgebot an Rettungskräften am Montagmorgen auf der Bundesstraße 254: Hier ist es gegen 8:15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Zwischen den Schwalmtaler Ortsteilen Reuters und Brauerschwend (Vogelsbergkreis) läuft aktuell ein Großeinsatz - die Strecke war mehrere Stunden komplett gesperrt. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 28 aus Fulda war im Einsatz. Zwei Personen wurden verletzt.
"Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr eine 25-jährige Dacia-Fahrerin aus Gießen die B254 von Lauterbach kommend in Richtung Alsfeld. Dabei kam es aus bisher unklarer Ursache zum Frontalzusammenstoß zwischen dem Auto der jungen Frau und dem entgegenkommenden Lkw eines 52-Jährigen aus Alsfeld", schreibt das Polizeipräsidium Osthessen in einer offiziellen Pressemitteilung.
Die 25-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der LKW-Fahrer wurde im Verlauf des Unfallgeschehens leicht verletzt und ebenfalls in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Heiko Steuernagel, Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Schwalmtal, schildert die Lage vor Ort gegenüber OSTHESSEN|NEWS: "Wir haben beim Eintreffen einen Pkw vorgefunden, der mit einem Lkw kollidiert ist. Die Fahrerin des Pkw war eingeklemmt und musste aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 28 in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen."
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind im Einsatz und haben die Unfallstelle weiträumig abgesichert. Insgesamt 45 Kräfte der Feuerwehren Alsfeld und Schwalmtal sind im Einsatz. Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren, da mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Auf Anordnung durch die Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter zur Unfallstelle hinzugezogen. Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Fahrbahn vollgesperrt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. (ems) +++
Original auf osthessen-news.de