Politischer Diskurs: Bundestagsabgeordneter trifft Kreisschülerrat

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Politischer ist Diskurs mit Jugendlichen ist wichtig - insbesondere bei Themen, wie KI, Handyverbot und Vandalismus an Schulen. (v.l.n.r.: Johanna Klöpfel (stellvertretende Kreisschülersprecherin), Wilhelm Gebhard (Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis 168) , Elias Philipp Herzog (Kreisschulsprecher)) - Foto: Julien Barthelt

BAD HERSFELD KI, Vandalismus und Handyverbot

04.03.26 - Auf Einladung des Kreisschülerrates (KSR) Hersfeld-Rotenburg fand am 18. Februar ein intensiver Austausch zwischen dem Bundestagsabgeordneten Wilhelm Gebhard (CDU), dem Kreisschulsprecher Elias Philipp Herzog und Johanna Klöpfel, der stellvertretenden Kreisschülersprecherin der Modellschule Obersberg, statt. Das Treffen im Landratsamt Bad Hersfeld bot Gelegenheit, zentrale bildungspolitische Themen aus Sicht der jungen Generation zu diskutieren und konkrete Anliegen aufzunehmen.

Der KSR vertritt die Interessen von rund 15.000 Schülerinnen und Schülern im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und bringt deren Perspektiven aktiv in politische Entscheidungsprozesse ein. Ziel des Gremiums ist es, schulische Rahmenbedingungen konstruktiv mitzugestalten und als Sprachrohr der Schülerschaft zu wirken.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Maßnahmen gegen Vandalismus an Schulen, die Chancen und Herausforderungen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht, die personellen Kapazitäten in der Schulsozialarbeit sowie das aktuell diskutierte Handy- und Social-Media-Verbot. Dabei wurde deutlich, wie differenziert und verantwortungsbewusst sich die Schülerinnen und Schüler mit diesen Themen auseinandersetzen.

Austausch mit der jungen Generation ist wichtig

"Wir vertreten die Schülerschaft im Kreis gegenüber der Politik laut und deutlich. Aus diesem Grund sprechen wir mit Abgeordneten aller Parteien, um für unsere Beschlüsse zu werben. Das ist enorm wichtig, weil die junge Generation und insbesondere Schüler in politischen Entscheidungen unbedingt abgebildet sein müssen", erklärte Elias Philipp Herzog. Er führte weiterhin aus, dass die Schüler von heute die Zukunft unseres Landes seien, und betonte damit nochmals, wie wichtig politischer Austausch ist.

Auch Michael Gebhard schloss sich Herzog an: "Der direkte Austausch mit den Schülerinnen und Schülern ist mir besonders wichtig. Ihre Erfahrungen und Ideen liefern wertvolle Impulse für die politische Arbeit", so der Abgeordnete. "Gerade bei Themen wie Digitalisierung und Schulsozialarbeit brauchen wir praxisnahe Lösungen, die gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt werden" fügte er hinzu und verwies auf die junge Generation.

Abschließend dankte der Bundestagsabgeordnete den Mitgliedern des KSR für das offene und konstruktive Gespräch und sicherte zu, die angesprochenen Punkte in die weitere politische Arbeit einzubringen. Beide Seiten bekräftigten den Wunsch nach einer fortgesetzten Zusammenarbeit. (pg)+++


Original auf osthessen-news.de