Energie als Schlüssel für den künftigen Unternehmenserfolg
moritz.pappert
FULDA Energieveranstaltung im 3G Tagungszentrum
03.03.26 - Für die Unternehmen im Technologiepark Fulda ist Energie längst mehr als ein reiner Kostenfaktor – sie gilt zunehmend als entscheidende Grundlage für nachhaltigen und zukunftsfähigen wirtschaftlichen Erfolg. Vor diesem Hintergrund hatte die IG FDW kürzlich zu einer Energieveranstaltung ins 3G Tagungszentrum eingeladen, wo sich 40 Betriebe der Interessengemeinschaft Fulda-West über neue Energielösungen informieren konnten und praxisnahe Lösungsansätze, innovative Geschäftsmodelle und konkrete Einsparmöglichkeiten erfuhren.
Tristan Pfurr und Winfried Uth (Vorstand der IG FDW) stellten in Ihren Begrüßungsworten dar, dass es Ziel der Veranstaltung sei, Unternehmen im Technologiepark aufzuzeigen, wie sich Energie effizienter nutzen, Kosten senken und Versorgungssicherheit erhöhen lassen – ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden und Investitionsmittel unnötig zu binden.
Den fachlichen Auftakt gestalteten Florian Wehner (FW-Gruppe) und Leopold Oettingen-Wallerstein (Bullfrog). Sie zeigten auf, wie sich die Energienutzung optimieren lässt und wie Unternehmen Strompreise ab 8 Cent pro Kilowattstunde realisieren können – ganz ohne eigene Investitionen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Solar- und Batteriespeicher-Contracting als effektive Möglichkeit, Energiekosten nachhaltig zu senken. Ziel ist es zum einen den Strom günstig zu produzieren auf der anderen Seite jedoch zusätzlich dafür zu sorgen, dass dieser zum wirtschaftlich optimalen Zeitpunkt genutzt oder gehandelt wird, beispielsweise mittels intelligenter Kappung von Lastspitzen oder günstigen Energieeinkäufen und gewinnbringenden Energieverkäufen. Diese intelligente Kombination ermöglicht einen dauerhaft günstigen Strombezug für den Vertragspartner. Von der Projektierung bis zum Betreiben der Anlagen bieten die Unternehmen ein entsprechendes Rundum-Sorglospaket.
Zu den zentralen Bausteinen der Lösung zählen:
· PV-Anlagen (mittelgroß) und Batteriespeicher als kombinierte Eigenversorgungslösung
· Lastspitzenoptimierung zur Reduzierung von Leistungspreisen und Netzentgelten
· Preisgarantie: Fixe Strompreise bei 8 Cent/kWh über 10 Jahre und Kaufoption für Anlagen zu festgelegten Preisen
· Zusatzerlöse durch Energiehandel (je nach technischer und regulatorischer Umsetzbarkeit)
· Langfristige Preisstabilität durch planbare Vertragsmodelle und strukturierte Beschaffungsstrategien
Im Anschluss beleuchtete Dominik Keidel, Key Account Manager der RhönEnergie, wie Unternehmen ihren Strombedarf unter Berücksichtigung flexibler Beschaffungsmodelle kostengünstig eindecken können. Ehemals genutzte Festpreismodelle weichen immer mehr flexiblen neuen Beschaffungsmodellen, ob in Tranchenlösungen, in welchen der Kunde die Chance hat, zu unterschiedlichen Zeitpunkten bei jeweils günstigen Terminmarktkonditionen Energie einzudecken oder in Kombinations-Modellen, in welchen lastspezifisch Energie in Spot- und Terminmarktkombinationen gekauft sowie mit eigener Stromproduktion oder sonstigen Power Purchase Agreements ergänzt werden. Für Unternehmen mit unterschiedlichen Standorten bietet die RhönEnergie im Strombilanzkreismodell die virtuelle Verknüpfung, sodass eigenerzeugte Energie wirtschaftlich unter allen Standorten genutzt werden kann. (mp/pm) +++
Original auf osthessen-news.de