CDU-Vertreter besuchen VfL: Tolles Engagement für Sport und Integration

julia.schuchardt

Der CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Marx und die CDU-Stadtverbandsvorsitzende sowie Landtagsabgeordnete Jennifer Gießler haben den Vorstand des VfL in ihrem Sportlerheim an der "Lauterkampfbahn" besucht. - Foto: Privat

LAUTERBACH Starker Mitgliederzuwachs

06.03.26 - Der CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Marx und die CDU-Stadtverbandsvorsitzende sowie Landtagsabgeordnete Jennifer Gießler haben den Vorstand des VfL in ihrem Sportlerheim an der "Lauterkampfbahn" besucht und sich vor Ort über die Entwicklung und aktuellen Herausforderungen und Ziele des Vereins informiert.

Der 1919 gegründete Verein zählt heute 430 Mitglieder – und wächst weiter. Allein im vergangenen Jahr konnten 69 neue Mitglieder gewonnen werden, darunter 55 Kinder. Seit 2019 hat sich die Mitgliederzahl sogar verdoppelt. Besonders erfreulich: 37 Prozent der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche.

Engagement im Verein

Der VfL bietet mit seinen Abteilungen Fußball, Gymnastik, Tischtennis und Herzsport ein breites sportliches Angebot. Die Sparte Rollstuhl-Rugby ruht derzeit, soll perspektivisch aber wieder aktiviert werden, das dafür benötigte Equipment steht weiterhin zur Verfügung. Neu hinzugekommen ist der Status als DOSB-Stützpunkt "Integration durch Sport" – ein starkes Zeichen für das große Engagement des Vereins in der Migrationsarbeit.

Beeindruckt zeigten sich Marx und Gießler vom enormen ehrenamtlichen Einsatz. Ob bei der Organisation von Turnieren, der Beteiligung am Lauterbacher Weihnachtsmarkt oder der Pflege und Instandhaltung der Sportanlage – der Verein lebt vom Einsatz vieler Freiwilliger. Nachdem 2016 das Sportlerheim abgebrannt war, wurde es mit viel Herzblut komplett neu aufgebaut.

Für die Zukunft hat sich der VfL klare Ziele gesetzt: Die Anschaffung eines Mini-Busses, um insbesondere Kinder- und Jugendmannschaften zu Spielen fahren zu können, steht ganz oben auf der Wunschliste. Zudem fehlt es an weiterem Equipment, und auch der Dachstuhl soll noch ausgebaut werden.

Fördermittel und Sponsoren

Als belastend schilderte der Vorstand den hohen bürokratischen Aufwand bei der Beantragung von Fördermitteln sowie die starke Abhängigkeit von Sponsoren. Auch steigende Schiedsrichter-Gelder stellen den Verein vor Herausforderungen. Hinzu kommen die kontinuierliche Wartung und Pflege der Sportanlage, die viel Zeit und finanzielle Mittel erfordern.

Holger Marx betonte: "Vereine wie der VfL sind das Rückgrat unserer Stadt. Hier wird nicht nur Sport gemacht, hier wird Gemeinschaft gelebt." Jennifer Gießler ergänzte: "Gerade die starke Kinder- und Jugendarbeit sowie das Engagement im Bereich Integration verdienen große Anerkennung. Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, die dieses Ehrenamt stärken und nicht zusätzlich belasten."

Beide sagten zu, die Anliegen des Vereins weiter zu begleiten und sich für bessere Förderbedingungen sowie eine Entlastung bei bürokratischen Hürden einzusetzen. (js/pm)+++


Original auf osthessen-news.de