Eine Woche vor der Kommunalwahl: Parteien werben auf dem Uniplatz
„Ich bin sehr zufrieden, weil wir in der CDU eine unheimliche Geschlossenheit und eine wahnsinnige Motivation haben“, erklärte Thomas Hering, der auf CDU-Listenplatz vier steht. Er war für den Tag nicht einmal eingeteilt, hatte aber schlichtweg Lust, mit den Menschen in den Dialog zu treten und für seine Partei zu werben. Mit Blick auf den 15. März war er zuversichtlich: „Ich weiß, dass es uns gut geht – und das soll so bleiben.“ Kritisch sehe er nur, dass manche Bürger übergeordnete Themen auf die Kommunalpolitik projizieren. Auch für die CWE läuft es laut eigener Aussage „wirklich gut“. „Wenn wir es nicht positiv sehen würden, müssten wir nicht hier stehen“, ließ Martin Jahn, Stadtverbandsvorsitzender verlauten. Die CWE wisse, was sie könne, und sei äußerst bemüht. Wichtig sei: „Der Bürger muss sehen, dass es um Kommunalpolitik geht – wir machen keine Bundespolitik.“
Für die Freien Wähler rund um Topkandidat Wilhelm Hartmann verläuft der Wahlkampf passend zum Wetter „strahlend“. Die Bemühung, der Stadt wieder offiziell den Titel „Universitätsstadt“ zu verschaffen, stoße auf positives Feedback – vor allem bei junger Wählerschaft, berichtete Hartmann. Passend zu den hohen Spritpreisen verloste die Partei zudem Tankgutscheine an Passanten. Hans-Joachim Tritschler, Co-Vorsitzender des SPD-Stadtverbands, äußerte sich dagegen eher zurückhaltend: „Die Resonanz ist ganz gut – was dabei herauskommt, müssen wir abwarten.“ Bei Kommunalwahlen eine Voraussage zu tätigen, sei schwer. Nächsten Samstag mache die SPD noch einmal final einen Tag vor dem Wahltag auf dem Universitätsplatz Werbung – auch andere dürften das so handhaben. Ebenfalls vor Ort in der Stadt waren am Samstag natürlich auch Grüne, AfD, FDP, Linke, Volt, Bündnis C, Fulda Gemeinsam Gestalten (FGG), Die Partei und weitere aus dem Stadtgebiet Fulda.
Original auf www.osthessen-zeitung.de