Von ‚No Kings‘ bis ‚ICE out‘ – Vortag auf Point Alpha zur USA-Lage
Die Proteste gegen die Trump-Regierung nehmen Fahrt auf, derzeit vor allem wegen des brutalen Vorgehens der ICE-Behörde. Aktivisten laufen Patrouille, um ICE-Beamte ausfindig zu machen und gefährdete Menschen zu warnen. Bürgerrechtler geben Handbücher aus, in denen sich Migranten über ihre Rechte informieren können. Es formiert sich Widerstand gegen die Abschieberazzien des Heimatschutz-Ministeriums. Davor fanden landesweit in den USA die „No Kings“-Demos statt, bei denen Millionen Menschen gegen die autoritäre Politik auf die Straße gingen. Die Regierung konterte mit Ausgangssperren oder entsandte die Nationalgarde.
Die USA feiern am 4. Juli das 250-jährige Jubiläum ihrer Unabhängigkeitserklärung von 1776. Ein Meilenstein, der die Geburt einer der ältesten modernen Demokratien markiert. Doch was ist los in den USA? Dr. Andreas Etges, Historiker am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München, wird in seinem Vortrag auf Point Alpha die Situation analysieren und sich mit Ursachen, Hintergründen und Auswirkungen der Proteste beschäftigen. Im Fokus stehen dabei Formen, Motive und politische Bedeutung des Widerstands gegen autoritäre Tendenzen in der US-Politik.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.
Original auf www.osthessen-zeitung.de